Regina Rheinwald

Autorin, Verhaltenstherapeutin für Pferde, Reitlehrerin

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Mobiler Reitunterricht nach klassischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der modernen Tierpsychologie.

Liebe Reiterinnen und Reiter, liebe Pferdefreunde,

 

ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und unseren vierbeinigen Freunden, dass wir Menschen die winterliche Auszeit nutzen, um uns in Frage zu stellen und zu überdenken, ob wir wirklich unser Bestes tun, um den Pferden das zurückzugeben,  was sie uns an täglicher Freude schenken.

 

Eure Regina Rheinwald

Hallo!

 

Mein Name ist Regina Rheinwald. Ich bin Autorin, Verhaltenstherapeutin für Pferde und Reitlehrerin.

Ich setze mich für eine Ausbildung ein, die für die Pferde angenehm ist und den Reitschülern möglichst viele Aha-Erlebnisse beschert.

Seit geraumer Zeit verbreitet sich bei der Ausbildung der Pferde der Virus der sog. modernen Ausbildung: Mit Kraft, Gewalt und Hilfszügeln wird versucht, Pferde in kürzester Zeit zu Leistungen zu bewegen, für die sie eigentlich einige Jahre bräuchten.

Wer bei mir lernt, lernt die Wurzeln des Reitens kennen und versteht, warum es das Wort Reitkunst gibt... und diese Reitkunst zu erlernen und zu beherrschen, ist für jeden Reiter einfach ein wunderbares Gefühl. Am Wichtigsten jedoch ist, dass die Pferde es genießen, dass sie verstehen, was wir von ihnen wollen, dass ihr Körper in einen muskulären Zustand gebracht wird, der es ihnen leicht macht, einen Reiter zu tragen und sogar komplizierte Bewegungsabläufe zu meistern. Das ist Reiten wie ich es mir für alle Pferde und natürlich alle Reiter wünsche!


Hallo Pferdefreunde! Noch sieht es auf dieser Seite etwas mager aus, aber das ändert sich. Ich baue meine Seite gerade ganz neu auf, nachdem sie über zehn Jahre lang im gleichen Outfit daherkam. Ich bitte um etwas Geduld. Dann wirds ganz schön hier, interessant und kritisch - wie gewohnt.

Der Sperrriemen gehört ins Museum, aber nicht ans Pferdemaul!

Eigentlich dachte ich, dass das Thema Sperrriemen zur Genüge diskutiert wurde und es auch genug Informationen dazu gibt. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Deshalb hier noch einmal ein paar Infos:
Früher wurde der, heute als Sperrriemen bezeichnete, Lederriemen ganz anders verschnallt und sollte bei den jungen Pferden den Druck des Gebisses abmildern.(!) Dann kamen Kriege, in denen Pferde eingesetzt wurden. Wenn sie stürzten, fielen sie auf ihre geöffneten Mäuler und es gab reihenweise Kieferbrüche. Das war die Geburt des Sperrriemens. Die Pferde konnten ihre Mäuler nicht mehr öffnen und die Zahl der Kieferbrüche ging zurück. Diese Art der Verschnallung setzen wir heute noch ein, aber: Unsere Pferde sind nicht mehr auf Schlachtfeldern!!!

Überall am Kopf des Pferdes treten Nervenenden aus. Deshalb ist jeder unnötige Druck auf den Kopf zu vermeiden.

Das Maul nicht öffnen zu können, ist eine Qual für das Pferd.
Manche bezeichnen das Kiefergelenk als den ersten Halswirbel, weil der Einfluss auf die Wirbelsäule groß ist.
Ein kurzzeitiges Öffnen und Verschieben des Maules kann Verspannungen lösen, ist aber mit Sperrriemen nicht möglich.

Wer schon einmal ein Pferd beim Gähnen gesehen hat, weiß, wie weit dabei das Maul geöffnet wird. Dies ist mit Sperrriemen nicht möglich.

Und: Wir nehmen dem Pferd seine einzige Möglichkeit, sich gegen das Gebiss oder unangemessene Zügelhilfen zu wehren.

Der Sperrriemen gehört ins Museum, aber nicht ans Pferdemaul!

Regina Rheinwald,

www.rheinwald-verlag.de

Hier ein Foto, wie der Sperrrimen eigentlich verschnallt wird. Ich arbeite allerdings mit meinen SchülernInnen komplett ohne, auch ohne Nasenriemen, aber für junge Pferde ist das sehr nett.

Foto: Sarah Keller

Korrekt an den Zügel reiten. 1931 hat man die Fehler wenigstens noch erkannt...


Bedenkenswert schon damals:
"Grundlegende Kritik über die Olympiade-Dressurprüfung am 8. Februar 1931
Die diesjährige Olympiade-Dressurprüfung hat den Beweis erbracht, daß fast alle Pferde zu wenig gesetzt waren, dagegen teilweise gekringelte, oder wenigstens zu kurze und zu feste Hälse hatten. (...) So werden ja schon die jungen Pferde teilweise falsch angeritten. Wer reitet so, daß die Nase von allein fällt? Meist kommt dann der allein seligmachende Schlaufzügel, der die Nase herunterzieht, aber die Hinterbeine draußen lässt. (...) Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, daß ein Pferd, dem die Nase herunter- und hereingezogen wird, sich hinten setzen kann. (...) Der Schlaufzügel ist ja schon ein Beweis, daß der Reiter nur an die Nase denkt, anstatt dieselbe ganz zu vergessen, bis das Pferd sie ihm anbietet.(...)" Graf R. Üxküll, Deutsche Sankt Georg Sportzeitung, 1931, Erstes Aprilheft, S. 34

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